Während viele Skeptiker VR bereits schon vor längerem totgesagt haben, amüsieren wir uns regelmäßig mit Sonys Headset und toben gutgelaunt und mit zunehmend gestähltem Magen immer häufiger durch virtuelle Welten. Kürzlich waren wir zum Beispiel mal wieder auf Pandora unterwegs. Ihr wisst schon, dem größtenteils trostlosen Planeten aus „Borderlands 2“. Nun sind wir sicherlich nicht die Einzigen, die den schrägen Loot-Shooter schon in der ersten Inkarnation hoch und runter gezockt haben, weshalb sich die Frage stellt: Lohnt der erneute Besuch in VR?

Darum geht’s:

Bei „Borderlands 2 VR“ handelt es sich um eine 1-zu-1 Umsetzung der Originalversion aus dem Jahr 2012. Soll heißen, ihr bekommt hinsichtlich der Story, Missionen und Figuren genau den gleichen Inhalt geliefert wie vor sechs Jahren. Leider fehlt von den DLCs jedwede Spur und auch der Koop-Modus wurde gestrichen.

Aber von vorne: In „Borderlands 2“ schlüpft ihr in die Haut eines sogenannten „Kammerjägers“, einen SciFi-Schatzsucher quasi, der sich in einem Space-Western-Szenario auf dem Planeten Pandora in bester Ego-Shooter Manier seiner Haut gegen Unmengen von Gegnern erwehren muss. Dazu steht den vier wählbaren Figuren, alle mit unterschiedlichen Talenten und Fähigkeiten, ein beispiellos umfangreiches Arsenal an Waffen zur Verfügung.

Theoretisch zumindest, denn neben der stylischen Comic-Grafik im damals so angesagten Cel-Shading-Look und den abgefahren kultigen Charakteren, zeichnet sich „Borderlands 2“ vor allem durch das von „Diablo“ inspirierte Loot-Feature aus. Praktisch sieht das Ganze dann so aus, dass ihr immer wieder neue Ausrüstungsgegenstände mit unterschiedlicher Wertigkeit findet, allen voran natürlich Waffen, die das Spiel aus diversen Bauteilen zufallsgeneriert. Somit sind faktisch 17,8 Millionen verschiedene Ballermänner verfügbar. Auch heute noch eine Ansage!