Das ist schlecht:

Dass man nicht in unterschiedliche Richtungen feuern kann, ist reichlich schade. So müsst ihr aufgrund der Fixierung auf die Blickrichtung höher gelegene Feinde immer wieder solange mit kurzen Hüpf-Schüssen beharken, bis diese endlich aus den Latschen kippen. Die Möglichkeit nach oben zu feuern wäre da deutlich eleganter gewesen, zumal ihr im Spielverlauf zunehmend aus allen Richtungen angegriffen werdet.

Schade ist außerdem, dass man nicht online mit einem Kumpel ins Gefecht ziehen kann und dass die eigentliche Geschichte kaum einen Stellenwert hat. Auch der Wiederspielwert fällt etwas gering aus, so man denn nicht den Ehrgeiz hat, sämtliche Schwierigkeitsgrade, von denen ihr den härtesten erst freischalten müsst, zu rocken.

Fazit:

Pixel-Kunst trifft auf 80er Jahre Action-Kino. „Huntdown“ ist ein saucooler Shooter, der traditionelles Gameplay mit einer zeitgemäßen 2D-Optik im Cyberpunk-Stil bombastisch in Szene setzt und mit vielen kreativen Bosskämpfen ein Highlight nach dem anderen setzt. Mehr als nur ein Indie-Geheimtipp!

„Huntdown“ ist für Nintendo Switch, Playstation 4, Xbox One und PC erhältlich.