Das ist schlecht:

Etwas suboptimal ist die Tatsache, dass man „Blood & Truth“ zwar am besten im Stehen spielt, es aber auch viele ruhige Passagen gibt, in denen ihr zum Zuschauer degradiert werdet. Des Wartens müde nehmt ihr also die Brille ab, um euch auf die Couch zu setzen, und müsst nachjustieren, da ihr plötzlich winzig klein seid. Dann steht ihr wieder auf, müsst wieder neu kalibrieren und so weiter. Darunter leidet der Spielfluss zwangsläufig, was man den Entwicklern im Bestreben, sich stilistisch möglichst nah am Kinoformat zu halten, jedoch schwer vorwerfen kann.

Wie bereits erwähnt kommt es auch immer wieder zu Problemen mit dem Zielen und so manche von uns geworfene Granate landete seltsamerweise vor unseren eigenen Füßen. Zudem hatten wir im Eifer des Gefechtes immer wieder Probleme, die Waffen auf unserem Rücken zu zücken. Solange die VR-Technik jedoch auf der Abfrage einer Kamera basiert, werden uns derlei Kinderkrankheiten wohl erhalten bleiben.

Ihr könnt alternativ auch mit einem Controller zocken, allerdings führt ihr dann beide Hände gemeinsam, was beim Spielen den Eindruck erweckt, als wäret ihr gefesselt. Wenn ihr also noch keine habt, kauft euch für dieses Game Move-Controller. Glaubt uns, es lohnt sich!

Auf diesen Action-Hammer haben VR-Fans gewartet! Wenn ihr auch nur ansatzweise auf krachiges Popcornkino im Gangster-Milieu mit coolen Schießereien, wilden Verfolgungsjagden und lässigen Sprüchen steht, ist dieses Spiel eine Offenbarung. „Blood & Truth“ überzeugt dabei auch in technischer sowie inszenatorischer Hinsicht und lässt auf weitere Blockbuster dieses Formats in VR hoffen.

„Blood & Truth“ ist exklusiv für Playstation VR erhältlich.