Nachdem „Guitar Hero“ einschlug wie eine Bombe, war der Hype nur allzu schnell wieder verraucht und es wurde still um musikalische Rhythmusspiele. Dann tauchte ein gewisses „Beat Saber“ für die gängigen VR-Geräte auf dem PC auf, und eroberte die Herzen der Spieler bereits in der Early Access Phase im Sturm. An diesen Erfolg möchte man auf Konsole natürlich anknüpfen und drückt dazu nun auch PSVR-Besitzern mit Jedi-Ambitionen zwei Laserschwerter in die Hand – und fette Beats auf die Ohren.

Darum geht’s:

Setzt ihr euch die VR-Brille auf und startet „Beat Saber“, verwandeln sich die Move-Controller nämlich in unübersehbar an Star Wars angelehnte Energiewaffen, mit denen ihr im Takt der Musik auf euch zufliegende Würfel in zwei Teile zersäbeln müsst. Die Schwierigkeit ist dabei a) dass es blaue und rote Würfel gibt, die ihr nur mit dem farblich passenden Lichtschwert treffen dürft, b) dass an den Seiten der Würfel Pfeile vorgeben, von welcher Seite ihr sie treffen müsst und c) die je nach Schwierigkeitsgrad variierende Frequenz und Formation der Würfel.

Der Clou bei diesem simpel anmutenden Grundprinzip ist, dass die Elektro-lastige Musik, die von hartem Techno bis hin zu Trance reicht, eigens für das Spiel komponiert wurde und die Würfelformationen entsprechend präzise auf den Takt abgestimmt sind. Dadurch wird das Schwingen der Schwerter zu einer Art Choreographie, die fast schon einem Tanz gleicht. Zumindest wenn ein Könner spielt, denn wer nur ein bisschen mit den Handgelenken wackelt, der kommt in „Beat Saber“ nicht weit.

Anfänger dürfen ein knappes Tutorial absolvieren und im Free-Play-Modus sämtliche Song dank verschiedener Mods – langsamere Musik, keine Hindernisse, Fehler werden nicht bestraft – ausgiebig üben, während Profis sich das Spiel selber schwerer machen – schnellere Musik, kein Fehler erlaubt, Pfeile werden ausgeblendet – oder bei ausgewählten Songs gar nur mit einem Schwert antreten.

Zudem kann man sich noch den teils knackigen Herausforderungen in der Kampagne widmen und sich im Party-Modus lokal mit anderen Spielern messen. Allerdings nur anhand der Punktzahlen, was auch online gilt. Einen direkten Versus-Modus gibt es nicht.