Auf der Liste der Spielegenres, die sich vermeintlich für VR ganz besonders gut eignen, dürften die Jump 'n' Runs in der Wartezeit auf das neue Medium keinen besonders hohen Platz eingenommen haben. Ein kleines Minigame, welches als Bestandteil des kostenlosen „The Playroom“ allen VR-Spielern zum Start zur Verfügung stand, belehrte jedoch schnell eines Besseren und heimste so viel Lob ein, dass Sony den putzigen Robotern nun einen vollwertigen Titel auf den Leib schneiderte. Ob dieses immer noch derart zu faszinieren mag, wie in der VR-Anfangszeit, verrät euch unser Test.

Darum geht's:

Unsere kleinen Roboterkumpel sind entspannt im All unterwegs, als mir nichts, dir nichts ein fieses grünes Alien unser Raumschiff in Stücke schlägt. Als wäre das nicht schon schlimm genug, mopst der Fiesling auch noch unsere magische VR-Brille und unsere Crew ist nun auf fünf Planeten verstreut. Wie gut, dass der tapfere Astro verschont geblieben ist und – wie es sich für einen Cape-Träger schließlich gehört – keinen Augenblick zögert, seinen Freunden zu Hilfe zu eilen. Als kleiner Wutz lässt sich dabei zwar nicht allzu viel ausrichten, aber glücklicherweise steht Astro ein großer mechanischer Helfer zur Seite, der ihm überall hin folgt: nämlich ihr.

Wie schon in der spaßigen Playroom-Demo wird euch ein fester Platz im virtuellen Raum zugewiesen, von wo aus ihr euch frei umsehen könnt, um Astro mit dem Pad ganz klassisch über die euch umgebenden Jump-'n'-Run-Parcours zu lotsen. Stets in die Welt eingeblendet mutiert das Pad außerdem noch zum praktischen Allzweck-Werkzeug, mit dem ihr zum Beispiel Seile spannt, auf denen Astro dann sein Ziel erreichen kann, Wurfsterne abfeuert oder dunkle Szenarien ausleuchtet.

Es ist also nicht nur Multitasking gefordert, sondern auch Teamwork zwischen Astro und euch, wenn ihr in den 20 abwechslungsreichen Levels alle versteckten Roboter aufspüren, zum Ziel kommen und die fünf Endgegner besiegen wollt.