Mit „Origins“ gelang Ubisoft, was Viele nicht mehr für möglich gehalten hätten: der zu dem Zeitpunkt arg ausgelutschten „Assassin's Creed“-Reihe neues Leben einzuhauchen. Statt uns mal wieder über die Dächer einer Stadt zu scheuchen, wurde eine fantastisch inszenierte offene Welt mit motivierenden Loot-Faktor und Rollenspielaspekten serviert. Das nun kommende „Odyssey“ möchte diese Formel weiterentwickeln und beamt uns dazu ins antike Griechenland. Wir haben auf der Gamescom reingeschnuppert und verraten euch unsere ersten Eindrücke.

Darum geht’s:

„Assassin's Creed – Odyssey“ spielt gut 430 Jahre vor Christus, zu Zeiten des peloponnesischen Krieges zwischen den Spartanern und Athenern. Ihr selber zieht als abtrünniger Söldner ins Feld, entstammt allerdings dem edlen Geschlecht des berühmten Spartanerkönigs Leonidas. Das heißt aber nicht, dass ihr zwangsläufig auf Seiten der Spartaner kämpfen müsst. Ein großes Credo von „Odyssey“ lautet nämlich „Entscheidungsfreiheit“.

Das äußert sich nicht nur in der Möglichkeit, eure Auftraggeber zu hintergehen und unterschiedlichen Antwortoptionen in Gesprächen, sondern auch in der Wahl eures Geschlechtes. Entweder in der Rolle des kampferprobten Alexios oder der nicht minder wehrhaften Kassandra zieht ihr zu Lande und auch auf dem Wasser in die Schlacht, und erlebt ein Action-Adventure, welches zunehmend in Richtung Rollenspiel abdriftet.