Ubisoft hat die Tore endlich weit aufgerissen mit der Veröffentlichung von „Anno 1800“, seinem neuen Teil der Kult-Strategie-Reihe. Auch dieses Mal wollen sie der Konkurrenz zeigen, wo der Thron der Aufbau-Strategie steht. Und das kann man vorwegnehmen, Ubisoft und Blue Byte knüpfen an alte Erfolge der Reihe an. Wir haben uns ein Schiff geschnappt, sind zur Insel gesegelt, haben dort gesiedelt, errichtet, gewirtschaftet und verraten euch, wie gut „Anno 1800“ am Ende wirklich geworden ist.

Darum geht’s:

Im Gegensatz zu den futuristischen Szenarien der Vorgänger geht Ubisoft zur Freude vieler Fans wieder zurück in die Vergangenheit. Nämlich ins 19. Jahrhundert, in die glorreiche Zeit der Industrialisierung, Diplomatie sowie der Eroberung der Neuen Welt. Auch nach rund 20 Jahren „Anno“-Geschichte, haben die Entwickler am wesentlichen Spielprinzip nicht herumgeschraubt. Somit bleibt das geliebte Konzept des Städtebaus bestehen, was eben auch diese Reihe ausmacht.

Alles beginnt also wie bekannt mit einem Schiff. Damit macht man sich auf die Suche nach einer geeigneten Insel mit genügend Platz und reichlich Ressourcen. Hat man diese gefunden, wird flugs die erste Siedlung errichtet. Ab hier beginnt dann das Herz der Serie zu pochen – mit dem Ausbau von Kontoren, Wohnhäusern sowie Produktionsstätten. Dieses Prinzip bildet immer die Basis, egal ob im freien Spiel, im Mehrspieler oder in der Kampagne.

Apropos Kampagne, diese spielt in der südamerikanischen Welt, in der man nach einer Familienfehde und dem Tod des Vaters als Sohn des einstigen Familienimperiums „Goode and Sons“ auf dem Eiland Ditchwater eine neue Wirtschaftsmacht aufbaut.