Wenn ihr euren Kids heutzutage Videos des ersten „Grand Theft Auto“ aus dem Jahr 1997 zeigt, werden diese euch wohl nur schwerlich glauben, dass das Spaß gemacht haben soll. Wer damals schon dem Hobby Videospiel gefrönt hat, weiß allerdings, dass es keines fotorealistischen 3-D-Gigantismus bedarf, um mit einem Spiel Freude zu haben. Genau das beweist nun abermals die Gangster-Ballade „American Fugitive“ und erinnert dabei nicht zufällig an die Anfangstage der eingangs erwähnten Spielreihe.

Darum geht’s:

Die Inspiration wird schon in der Perspektive deutlich! Wie anno dazumal betrachten wir das Spielgeschehen aus einer erhöhten Vogelperspektive, so als schwebten wir mit einer Drohne über unserer Spielfigur namens Will Riley. Ein Mann mit einem recht lockeren Verhaltenskodex gegenüber dem Gesetz und einem Problem. Ihm wird nämlich der Mord an seinen eigenen Vater angehängt und der Prozess gemacht. Will landet im Knast, kann aber fliehen und begibt sich auf die Jagd nach den wahren Tätern.

Dazu nehmt ihr diverse Aufträge von unterschiedlichen Kontaktpersonen entgegen, von denen ihr euch im Gegenzug weiterführende Hinweise erhofft. Da diese meist etwas mit Raub oder Mord zu tun haben, seid ihr dabei recht häufig auf der Flucht vor der Polizei, oder stellt euch dieser mit schierer Waffengewalt entgegen. Dadurch schraubt ihr jedoch euer Fahndungslevel rapide in die Höhe, bis bei 5 Sternen schließlich sogar mit Hubschraubern nach euch gefahndet wird. Wie gesagt: GTA-DNA pur.