„Alien: Isolation“ im Test für Nintendo Switch – Bis heute hat uns kein anderes Survival-Horror-Spiel derart oft angespannt den Atem anhalten lassen, wie das 2014 erschienene „Alien: Isolation“. Dem Titel gelang es, den legendären Xenomorph als genau das zu inszenieren, was er ist: ein furchteinflößender Spitzenprädator, dem man nicht in einer klaustrophobischen engen Raumstation begegnen möchte, wenn man nicht gerade einen waffenstarrenden Trupp Marines zur Hand hat. Doch genau dieses Problem hat Amanda Ripley – ganz die Mutter – in „Alien: Isolation“. Und genau deshalb ist es das beste Spiel der Franchise überhaupt, das nun auch für die Nintendo Switch zu haben ist.

Wir schlossen den Test der Playstation-4-Version damals mit den Worten ab: „Als Fan der Vorlage und/oder von Horrorspielen kommt man um einen Kauf nicht herum!“. Den damaligen Artikel findet ihr in aller Ausführlichkeit unter diesem Link, aber hier nochmal in Kürze, worum es geht:

15 Jahre nach den Geschehnissen des ersten Filmes gilt Lt. Ellen Ripley als verschollen. Auf der Suche nach ihrer Mutter schließt sich Ripleys Tochter Amanda einer Mission zur maroden Raumstation Sevastopol an, wo sich der Flugschreiber der Nostromo befinden soll, das Raumschiff der Vermissten. Wie sich herausstellt, wurde die Sevastopol jedoch nicht nur von mörderischen Androiden und den verstreuten Resten der Crew ins Chaos gestürzt, auch ein heimtückisches Alien treibt sein Unwesen auf der im All treibenden Station.

Es geht natürlich schief, was nur schiefgehen kann, und da sich Amanda bestens auf Technik versteht, ist es nun an ihr, die Systeme der Sevastopol soweit wieder flottzubekommen, dass eine Flucht möglich ist. Gespielt wird aus der Ego-Sicht in bester Survival-Horror-Manier. Waffen sind Mangelware, Munition natürlich auch, und der offene Kampf von daher selten eine Option. Seid am besten leise, schleicht um Ecken, nachdem ihr vorher aus der Deckung gelugt habt, oder kriecht durch Luftschächte, um Gegner zu umgehen.

Ferner nutzt ihr selbstgebastelte Krachmacher zur Ablenkung oder sucht das Weite, nachdem ihr euch in den Qualm einer Rauchgranate gehüllt habt. Sammelt dazu fleißig Materialien, die ihr beim Durchsuchen der weitläufigen Raumstation findet. Um die Orientierung zu erleichtern, weist ein modifizierter 'Motion Tracker' (der aus den Streifen bekannte Bewegungssensor) den Weg – zumindest, bis das Ding zu piepen anfängt. Spätestens dann ist man voll im Film!