Das ist schlecht:

Das gilt übrigens auch hinsichtlich der Story, die zwischen den Missionen in Form von teils aufwändigen Zwischensequenzen aus Sicht verschiedener Figuren erzählt wird. Beginnt der persönliche und menschliche Aspekt der Erzählung mit besagter Mechanikerin noch äußerst vielversprechend, verliert ihr schon recht bald den Faden und noch früher das Interesse. Viel wichtiger ist aber ohnehin der Kriegsverlauf, der euch im Briefing vor jeder Mission und in den Nachbesprechungen dargelegt wird.

Denn zieht ihr mit den falschen Waffen ins Gefecht, kann eine Mission bereits im Vorfeld scheitern. Hinzu kommt, dass sich die Zielsetzung gerne mal mittendrin ändern kann, ihr die gewählte Bewaffnung bis auf wenigen Ausnahmen jedoch nicht. Blöd ist dieser Paradigmen-Wechseln vor allem dann, wenn ihr gar nicht so richtig mitbekommen habt, was es jetzt zu tun gilt, da ihr im Eifer des Gefechtes natürlich keine Zeit hattet, die Untertitel des allgegenwärtigen Funkverkehrs zu lesen (gesprochen wird ausschließlich in Englisch oder Japanisch).

Dann heißt es urplötzlich „Mission gescheitert“, und ihr bleibt mit zu einem „Hä?“ hochgezogenen Schultern zurück, ohne zu wissen, was ihr falsch gemacht habt.  Und da mit Checkpoints extrem gegeizt wird, dürft ihr dann wieder ganz von vorne beginnen. Die teils knackigen Zeitlimits machen einem das Leben dabei auch nicht unbedingt einfacher. Erst recht nicht, wenn es gilt, eine bestimmte Anzahl an Punkten zu erreichen. Und so erwächst aus dem anfänglichen Gefühl von Freiheit schnell Frust.

Ach ja, auf eure nutzlosen K.I.-Kollegen braucht ihr euch bei alledem übrigens gar nicht erst zu verlassen. Die Jungs können nix!

„Ace Combat 7: Skies Unknown“ ist für Playstation 4, Xbox One und PC erhältlich.

„Ace Combat 7: Skies Unknown“ liefert audiovisuell beeindruckende Arcade-Action, die euch kaum Zeit zum Atmen lässt. Die Schwächen der Story sind angesichts spektakulär inszenierter Dogfights und wilder Manöver inmitten tobender Gewitter und Stürme schnell vergessen, die wenigen Checkpoints ob des teils knackigen Schwierigkeitsgrades jedoch nicht. Der VR-Modus ist indes zwar arg kurz geraten und nur was für starke Mägen, dafür aber umso beeindruckender.