Einen kooperativen Zweispielermodus – umgangssprachlich einfach „Koop“ genannt – gibt es in zwei Varianten. Da wäre einmal das dieser Tage so populäre wenn auch etwas unpersönliche gemeinsame Daddeln via Internet, sowie das sogenannte „lokale Spiel“, eine recht nüchterne Umschreibung, für das meist eher weniger nüchterne Zockervergnügen nebeneinander auf der Couch. Auch „A Way Out“ erlaubt diese beiden Varianten des kooperativen Spielens, was es freilich noch nicht zu einem besonderen Titel macht. Allerdings könnt ihr „A Way Out“ ausschließlich – also wirklich nur so und nicht anders – im Koop zocken! Und das ist mal was Neues.

Darum geht’s:

Um es nochmal klar zu stellen: Es gibt keine K.I., die Solospieler unterstützt. Ihr erlebt den interaktiven Gangsterfilm entweder zu zweit oder gar nicht. Habt ihr schließlich einen Kumpel an eurer Seite, entscheidet ihr euch, ob ihr in die Rolle des frisch eingebuchteten Vincent oder in die des abgebrühten Knastbruders Leo schlüpft. Wie die beiden Leidensgenossen schnell feststellen, eint sie nicht nur ein gemeinsamer Feind, sondern auch die Entschlossenheit, aus dem Gefängnis zu fliehen. So unterschiedlich die Motive der beiden konträren Charaktere abseits dessen auch sein mögen, müssen sie für das gemeinsame Ziel eng zusammenarbeiten. Ein Konzept, dass sich wie ein roter Faden durch das gesamte Fluchtdrama vom Knast, über eine Farm bis hin nach Mexiko zieht.