Seit den ersten Teasern und Trailern zu „A Plague Tale: Innocence“ gilt das im Spätmittelalter angesiedelte Stealth-Drama aus dem Hause Asobo Studio unter Kennern als Geheimtipp. Das ist insofern überraschend, als dass die Franzosen zuvor hauptsächlich durch wenig denkwürdige Versoftungen diverser Disney-Lizenzen von sich haben Reden machen. Erste Anspielsessions anlässlich diverser Events bestätigten den äußerst vielversprechenden Eindruck, entsprechend gespannt waren wir auf das fertige Spiel. Ob das ambitionierte Werk den hohen Erwartungen letztlich gerecht wird, verrät euch unser Test.

Darum geht’s:

Die aufgeweckte Teenagerin Amicia de Rune lebt im Frankreich des Jahres 1349 ein privilegiertes Leben am Hofe ihrer adeligen Eltern. Die Mutter hat leider kaum Zeit für ihre Tochter, da sie sich aufopfernd der Pflege ihres jüngeren Kindes Hugo widmet, der an einer mysteriösen Krankheit leidet.
Eben jene Krankheit ist es dann auch, welche die Inquisition als Ursache für die grassierende Pest deklariert, und damit auch für die Invasion ganzer Heerscharen von Ratten, die das Land seither heimsuchen und jeden bei lebendigen Leib fressen, der ihnen zu nahe kommt.

Auf der Suche nach Hugo stürmt ein Kommando der Kirchenkrieger das Anwesen der de Runes, ermordet Amicias Vater, die Belegschaft und schlussendlich auch die Mutter, der es zuvor jedoch noch gelungen ist, ihren beiden Kindern zur Flucht zu verhelfen. Fortan ist es an dem Geschwisterpaar, ganz auf sich alleine gestellt, ein Heilmittel für Hugo zu finden und dazu in einer schonungslosen Welt zu überleben, die inmitten des immer noch tobenden Hundertjährigen Kriegs und mit dem Schrecken des Schwarzen Todes vor Augen dem Wahnsinn anheimgefallen zu sein scheint.