Sport und Alkohol: Beißen sich diese beiden Elemente – oder gehen sie Hand in Hand? Eine eindeutige Antwort auf diese gewichtige Frage bekommt man wohl von niemandem, die einen sagen so, die anderen so. Eine Gruppe norwegischer Unterhalter wollte es wissen nahm sich der Sache auf ziemlich eindeutige Weise an: Die Jungs vom YouTube-Kanal „humornieu“ spielten mit Freunden Hallenfußball gegeneinander. Vor laufenden Kameras. Betrunken.

Die Regeln entsprechen dabei dem ganz normalen und alltäglichen Katalog für den Rasensport in der Halle, sieht man von einer Ausnahme ab: Es ist Alkohol im Spiel, wozu kräftig vorgebechert wurde. Tore werden nur gewertet, wenn der Torschütze einen Blutalkoholpegel von mindestens (!) einem (1) Promille vorweisen kann – weshalb derjenige auch nach einem Treffer zum Pusten antreten darf. Man(n) kann sich vorstellen, wie ein Sport abläuft, beim dem es neben Teamgeist und Zusammenhalt auch auf eine reibungslose Koordination sämtlicher Glieder und Sinnesorgane sowie blitzschnelle Reflexe ankommt, wenn alle Spieler gepichelt haben:

Die Bewegungen sind unkoordiniert, selbst einfachste Pässe und Anfängermanöver scheitern oder gelingen nur unter Mühen. Ein Einwurf rollt einfach am Ziel vorbei und ein verdächtig gut gelungenes Tor wird eben nicht gewertet, weil der Schütze „zu wenig besoffen“ ist. Tja, da helfen auch alle Kreisliga-Anekdoten nichts, nach denen Horst-Peter Mustermann dieses eine Mal ja den grandiosen Flankenschuss nur deshalb versenkt hat, weil er vorher einen saufen war – die Wahrheit sieht anders aus.