Freitag Abend ist es so weit, Deutschland empfängt mit Irland einen der letzten beiden Qualifikationsgegner für die WM 2014 in Brasilien. Doch schon vor Anpfiff hagelt es Kritik an Bundestrainer Löw. Diese kommt jedoch nicht von den Fans, sondern von Bayern-Boss Uli Hoeneß.

Grund ist die Nominierung von Mario Götze, der noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist. Während des Super-Cup-Finales gegen den FC Chelsea zog sich der Spieler einen Kapselriss zu. Dementsprechend musste der Neu-Bayer einige Wochen pausieren, konnte aber in den vergangenen Tagen einige Minuten für den FC Bayern auf den Rasen zurückkehren. Hoeneß gegenüber dem „Kicker“: „Für alle Beteiligten wäre es besser, er würde zwei Wochen voll trainieren, dann wäre er körperlich da, wo er sein müsste.“

Für Jogi Löw scheint das ausreichend genug zu sein, er berief den Spieler zurück in die Nationalelf. Hoeneß hingegen ist der Meinung, dass Mario lieber zwei Wochen richtig trainieren solle, damit er für den FC Bayern voll durchstarten kann. Sportvorstand Matthias Sammer teilt jedoch nicht die Meinung seines Vereinskollegen.

Sammer hatte mit Löw im Vorfeld auf das Spiel gegen Irland spezielle Trainingseinheiten für Mario Götze abgesprochen.

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