Der FC Schalke 04 hat seit seiner Bindung an Hauptsponsor Gazprom einen sehr guten Draht nach Russland. Das gilt auch für Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies, der zudem ein guter Bekannter von Staatspräsident Wladimir Putin ist. Dieser äußerte sich nun sehr positiv zum Wechsel von Kevin-Prince Boateng vom AC Mailand zu den Knappen. Das zumindest ließ Clemens Tönnies verlauten, der gegenüber der Sport Bild sagte: "Ich war in Krasnodar, wir haben neben Thematiken zu den Olympischen Spielen in Sotschi auch über Schalke gesprochen. Wladimir Putin lobte uns ausdrücklich für den Transfer von Boateng."

Durch die königsblaue Verbindung zum Gasgiganten ist solch ein Lob jetzt jedoch kein Ritterschlag, zeigt aber, dass der Transfer eine gewisse Wirkung außerhalb Deutschlands erzielt hat. So sagte S04-Boss Tönnies auch, dass die Verpflichtung Boatengs von Beginn an dabei geholfen habe, dem Verein ein neues Gesicht zu geben – ein zeigbares Aushängeschild. Boateng gebe den Mitspielern Halt, moderiere und lenke und sei der Leuchtturm, der dem Team bis dahin fehlte.

Lob von allen Seiten also für Schalkes neuen Prinzen, auf dessen Schultern nun zugleich aber einiges an Druck lastet. Aber damit scheint der spielstarke Kämpfer gut umzugehen, zeigt er in den ersten Partien doch, wie wichtig er für die Mannschaft ist. Nach drei Spielen in der Bundesliga inklusive einem Tor sowie einem Spiel samt Torerfolg in der Champions League, ist Kevin-Prince Boateng bereits nach den ersten Matches nicht mehr aus dem Team wegzudenken. Fortsetzung folgt ...

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