Pep Guardiola, Ex-Trainer des ruhmreichen FC Barcelona, wurde heute auf der Pressekonferenz seines neuen Arbeitgebers FC Bayern Münchens vorgestellt. Pep steht dabei bereits zum Dienstantritt so dermaßen unter Druck, wie wohl noch kein anderer Trainer der Bayern vor ihm. Denn das Erbe von Jupp Heynckes ist nach einer einzigartigen Erfolgssaison inklusive dem dreifachen Titelgewinn brockenschwer. Es gibt genügend Zweifler, die dem Erfolgstrainer Pep Guardiola daher keine rosige Zukunft voraussagen.

Heute auf der Pressekonferenz war jedenfalls erst einmal Euphorie bis in den letzten Bayern-Winkel zu spüren, als Pep den Massenauflauf an Journalisten und Fernsehteams mit einem „Guten Tag und Grüß Gott“ empfing. Auch im Anschluss sprach der 42-Jährige deutsch und das sehr gut, was mit Wohlwollen vernommen wurde.

Der neue starke Mann an der Säbener Straße, im dunkelgrauen Anzug, weißen Hemd und passender roter Krawatte, schwärmte von seinem neuen Verein und ließ verlauten, dass ihm das System, mit dem in der nächsten Spielzeit gegen den Ball getreten wird, recht egal sei. Aber seine Lieblingstaktik, natürlich das Angriffspiel, würde er gerne auch in München forcieren. Er sei zudem bereit, die ihm bewusst hohe Herausforderung anzunehmen. Er habe wegen der Spieler und der ruhmreichen Geschichte bei den Bayern unterschrieben und fühlte sich geehrt: „Wenn Bayern München dich ruft, ist das eine Riesenehre.“

Nun muss er zeigen, aus welchem Holz er geschnitzt und ob er der Monsteraufgabe FC Bayern München gewachsen ist. Die nächsten Wochen und Monate werden es zeigen. Aber erst einmal: Herzlich willkommen in der Fußball Bundesliga!

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