Trotz eines verletzen Mario Gomez oder Miroslav Klose kommt es Jogi Löw nicht in den Sinn, den aktuell besten deutschen Stürmer der Bundesliga für die Nationalelf zu nominieren. Erst vor wenigen Tagen kündigte der Bundestrainer ein Gespräch mit Stefan Kießling an. Doch anstatt Leverkusen-Spieler wieder in den Nationalkader zurückzuberufen, erteilt Löw dem Stürmer endgültig eine Absage.

Noch ehe der Chef der DFB-Elf Kießling seine Entscheidung mitteilte, setzte er Bayer-04-Vorstand Rudi Völler von seinem Vorhaben in Kenntnis. Völler selbst hatte sich in der Vergangenheit mehrmals für eine Wiedernominierung von Kießling eingesetzt. Doch schlussendlich half alles nichts. Dementsprechend bleibt die Frage weiter offen, wer anstelle von Gomez oder Klose für die kommenden Qualifikationsspiele gegen Irland (11.10.) und Schweden (15.10.) auflaufen wird.

Darüber hinaus gab es einige Gespräche zwischen Jogi Löw und BVB-Trainer Jürgen Klopp, die wesentlich angenehmer abgelaufen sein sollen. So haben beide Trainer vereinbart, sich in den kommenden Wochen und Monaten vermehrt untereinander austauschen zu wollen.

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