Seit ein paar Tagen geistert eine Sache durch die Gazetten, die den Fußballstar Lionel Messi menschlich nicht länger als Saubermann dastehen lässt. Zumindest, wenn es um eine Cola geht.

Den Aufhänger für einen angeblich aufständischen Messi hat Fußballtrainer Hans Backe im Fernsehen bei „TV4 Sports" geliefert. Der Coach, der unter anderen die New York Red Bulls trainierte, verriet dem Sender eine Anekdote, die beweisen soll, dass Messi seinem damaligen Barca-Trainer Pep Guardiola die Stirn bot:

„Es waren noch drei Stunden bis zum Spiel, alle Spieler saßen zusammen und aßen, als Messi sagte, er wolle jetzt eine Cola. 'Nein, nein, wir trinken keine Cola so kurz vor dem Spiel', entgegnete Guardiola streng. Dann erhob sich Messi von seinem Stuhl, kam ein paar Minuten später zurück – mit einer Flasche Cola. Er öffnete diese und trank sie direkt vor den Augen von Guardiola und dem Rest des Teams. Stellen Sie sich vor, was passiert, wenn sich ein Spieler wie Messi derart in den Weg des Trainers stellt? Das ist ein Krieg, den Guardiola nicht gewinnen kann. Das ist unmöglich."

Genau so soll sich der "Cola-Skandal" zugetragen haben, zumindest wenn man Backe glauben mag. Denn woher er diese Info hat, wollte er nämlich nicht preisgeben. Auf der anderen Seite beschwört er, die Wahrheit gesagt zu haben, inklusive eines Hinweises, dass er eine Menge Anwälte hinter sich wüsste. Ziemlich viel Wirbel um eigentlich nicht viel.

Sicherlich geistern seit Jahren einige Gerüchte um den Ausnahmekicker Messi. Darum, dass er nicht die pflegeleichteste Person sei. Aber so viel Zirkus um eine Cola? Zumindest ist er mehr als amüsant, dieser Kabinen-Cola-Aufstand.

Doch Cola hin oder her, „Entscheidend is auf'm Platz"! Und weil es so gut passt: Hier ein Werbespot von Pepsi Cola, in der Lionel Messi mit anderen Fußball-Größen erscheint:

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