Man hört im Zuge der EM andauernd nur von randalierenden Hooligans, die sich nicht nur damit begnügen, sich gegenseitig was auf die Schnauze zu hauen, sondern sogar ganze Spiele boykottieren. Doch die einfallenden Heerscharen an Fans haben natürlich auch ihre guten Seiten. Denn nicht nur die Null muss stehen, auch das Bier muss fließen. Der einen Freud ist des anderen Leid.

Sicherlich hat die Gastronomie in Lille allen Grund, sich über die heftigen Fankrawalle zu beklagen, ein ernsthaft durchgesetztes Alkoholverbot kann aber auch nicht in ihrem Interesse liegen. Denn die ganzen Fußball-Wahnsinnigen aus allen Ecken Europas bescherten den Wirten bisher Rekordeinnahmen.
„An zwei Tagen haben wir sechzig 50-Liter-Fässer gezapft“, erzählt ein Wirt aus Lille.

Einem Bericht des französischen Magazins 20minutes zufolge wurde der Zechen-Vogel aber in der Bar „Taverne Flamenade“ abgeschossen. Neben ein paar anderen Getränken wie Fanta und Eistee gingen dort stolze 351 Fassbiere auf nur eine Rechnung! Macht eine zu zahlende Summe von 2297,70 Euro! Respekt!

Leider ist nicht mehr nachzuvollziehen, aus welchem Land die Fans stammen, aber wir wollen mal hoffen, dass der arme Kerl, der zahlen musste, nicht mehr nüchtern genug war, um die Summe zu realisieren. Wobei … was schreiben wir hier?! Natürlich hatte der die Lampen an!