Borussia Dortmund und der FC Bayern München – zwei Vereine, die auf Lebzeiten keine Freunde mehr werden. Und die Stimmung wird durch die anhaltende Dominanz der Bayern nicht besser. Ein Grund für Jürgen Klopp, Giftpfeile nach München zu schießen.

So sagte BVB-Trainer Jürgen Klopp während der letzten Pressekonferenz süffisant in Richtung des Münchner Sportvorstandes Matthias Sammer: „Wenn ich Matthias Sammer wäre, würde ich jeden Tag Gott danken, dass irgendjemand die Idee hatte, mich dazuzunehmen.“

Im Interview mit SPORT1 führte er seine Meinung zum FCB und die Lage der Liga folgendermaßen aus: „Ich kann nur sagen, was wir tun. Täglich immer wieder die Herausforderung zu suchen und zu trainieren, als würde es kein Morgen geben. Ohne jetzt Kritik äußern zu wollen, die Konstanz bei dem einen oder anderen Klub sollte man mal in den Mittelpunkt stellen. Ich glaube nicht, dass der FC Bayern einen Punkt weniger hätte, wenn Matthias Sammer nicht da wäre.“

Rumms, eine Aussage über den Strippenzieher in München, die zwar durchaus ihre Aussagekraft hat, aber die Münchner wenig jucken dürfte. Wer seit 48 Liga-Spielen ungeschlagen ist und in der Bundesliga-Tabelle 20 Punkte vor dem BVB steht, hat natürlich die besseren Argumente und braucht eigentlich wenig auf Aussagen anderer Vereine zu geben. Dennoch bleibt die Frage, ob solch ein Durchmarsch, solch eine weltweite Dominanz, gut für die Liga, die kleineren Vereine und die Spannung als auch die Faszination des Fußballsports ist.

Foto: Fingerhut / Shutterstock.com