Der Traditionsverein der Fußball-Bundesliga dümpelt in der unteren Tabellenhälfte rum und auch finanziell befindet sich der Klub in einer herben Schieflage. Nun winken aber 34,75 Millionen Euro! Für diese heftige Finanzspritze kann sich der Verein bei Milliardär Klaus-Michael Kühne bedanken, der mit der Millionensumme nun beim Hamburger SV einsteigt. Im Detail bedeutet dies, dass Kühne den Stadionnamen kauft – und das für vier Jahre. Pro Jahr winken dem HSV dadurch vier Millionen Euro, am Ende kommt er also auf 16 Millionen. Außerdem wandelt Kühne seinen 18,75-Mio.-Kredit an den HSV in Anteile für Investoren um, und ist somit mit 7,5 Prozent an der Gesellschaft beteiligt.

Ein weiteres Positivum hat der Megadeal auch in Bezug auf den Stadionnamen. So soll die Austragungsstätte wieder in das altehrwürdige 'Volksparkstation' umbenannt werden. Kühne: „Es war mir als HSVer eine Herzensangelegenheit, dass die Fußball-Heimat wieder ihren ursprünglichen Namen trägt.“ Insgesamt versucht man so, den HSV zumindest finanziell wieder auf Kurs zu bringen, was vor allem auch HSV-Boss Dietmar Beiersdorfer (51) freut: „Wir sind sehr glücklich, dass mit Herrn Kühne ein echter HSVer, verlässlicher Begleiter und wirklicher Unterstützer jetzt auch als strategischer Partner eingestiegen ist.“

Jetzt muss es der dienstälteste Klub der Liga nur noch schaffen, endlich wieder aus dem Niemandsland der Bundesliga herauszukommen, was trotz der gewaltigen Finanzspritze alles andere als einfach wird.