Fußball-Weltmeisterschaft: Nach Streit droht UEFA mit WM-Boykott – Es hat mal wieder ordentlich gekracht im internationalen Fußball, nun mit möglichen einschneidenden Folgen. Auslöser ist der Vorschlag der FIFA, die Weltmeisterschaften im Zweijahresturnus austragen wollen, anstatt der bisher vier Jahre, wo eine WM stattfindet.

So sagte Fifa-Direktor Arséne Wenger während einer Pressekonferenz: „Was wir vorschlagen, ist eine Neuordnung der Turniere der Konföderation.“ Damit meinte Wenger, beispielsweise die WM eben alle zwei Jahre austragen zu wollen. Das brachte UEFA-Chef Ceferin auf die Palme, der mit den Worten zurückschoss:

„Der Wert liegt gerade darin, dass die WM alle vier Jahre ausgerichtet wird. Darauf wartet man, es ist wie bei den Olympischen Spielen – ein riesiges Ereignis. Ich sehe nicht, dass unsere Konföderation das unterstützt. Ich hoffe, die Fifa kommt wieder zu Sinnen.“

„Wir können entscheiden, nicht teilzunehmen“

Im Anschluss daran ließ es Ceferin dann richtig krachen, sagte „Wir können entscheiden, nicht teilzunehmen“. Die Androhung eines WM-Boykotts. Der UEFA-Chef weiter: „Soweit ich weiß, gehen die Südamerikaner da auch mit – viel Glück mit einer solchen WM. Ich denke, das wird niemals passieren, da es so sehr gegen die grundlegenden Prinzipien des Fußballs verstößt.“

Die FIFA hat vor, ihre Umstrukturierung nach der WM 2026 in die Tat umzusetzen. Heißt: Ab 2027 würden dann die Turniere der Konföderationen stattfinden, etwa die Europameisterschaft 2027 sowie die Weltmeisterschaft demnach 2028.

Quelle: bild.de