Wenn der Schiedsrichter Entscheidungen fällt, die nicht bei jedermann auf Gegenliebe stoßen, kann es auf dem Rasen schon mal etwas lauter werden oder auch ruppiger zu gehen. Doch dann wieder gibt es Situationen, in denen Spieler ausrasten und plötzlich glauben, das Stadion sei der Wildwest-Saloon und der Unparteiische der böse, schwarz angezogene Cowboy, der eins in die Zähne verdient hat. Dementsprechend handeln sie dann, wie man in diesem Video sieht: eine Zusammenstellung von erbärmlichen, unsportlichem Übergriffen gegenüber Schiedsrichtern. Sternstunden des Fußballs muss man woanders suchen.

„11 Freunde müsst ihr sein …“ – es ist eine schöne Sache, mit seinen Freunden/Kameraden aus dem Fußballteam zusammenzustehen, dem Gegner unerschrocken ins Auge blickend. Doch während da 22 Freunde im sportlichen Wettstreit über den Rasen turnen, bleibt einer außen vor, den weder die Spieler besonders wertschätzen – insbesondere in hitzigen Momenten – noch das tosende Publikum. Das vertritt in der Regel eine klare Meinung gegenüber dem unparteiischen: „Schiri, wir wissen wo dein Auto steht!“

Zumindest in den noch harmloseren Schlachtenchören. Da gibt es allerdings noch ganz andere Kaliber. Doch es müssen nicht immer die Zuschauer sein, die dem Mann in Schwarz übel zu setzen: Manchmal können auch Spieler nicht an sich halten, entweder weil das Adrenalin mit ihnen durchgeht, sie einfach nie eine richtige Kinderstube genossen haben, sie absolute Arschlöcher sind – oder alles zusammen. Eine beinahe achtminütige Parade von „alles zusammen“ erlebt ihr hier …