Was macht man, wenn die Lieblingsmannschaft verloren hat? Man(n) tröstet sich mit ungesundem Bier und fettigem Essen. Das schmeckt ja bekanntlich am besten. Eine zweijährige Studie über das Essverhalten von Fußballfans aus Frankreich und Footballjüngern in den USA hat nun gezeigt: Fans der unterlegenen Mannschaft greifen daher eher zu fettem und kalorienreichem Essen. Fans der Siegermannschaft essen im Umkehrschluss gesünder, aber dafür auch weniger.  

Unumstößliche Fakten und Zahlen sollen die Studie bestätigen. Freunde der Gewinnermannschaft verzichten am Tag nach dem Triumph demnach auf neun Prozent Fett und fünf Prozent Kalorien und greifen lieber zu Obst und Gemüse. Dadurch purzeln Pfunde und die Ehefrau freut sich über einen knackigen Gatten.

Verlierer lassen ihrem Frust jedoch freien Lauf und stopfen sich bis zu 16 Prozent fettreichere und zehn Prozent kalorienreichere Kost in den Schlund. Wer also der falschen Mannschaft zujubelt, muss mit Krankheiten wie Diabetes oder Fettleibigkeit rechnen. Fans von Mannschaften wie dem 1. FC Nürnberg, Eintracht Braunschweig und SC Freiburg dürften ihre Krankenkassen also in Zukunft kräftig belasten.