Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ist doch immer für eine Überraschung gut. Nun forciert der DFB eine Reform der Auf- und Abstiegsregelung zwischen der 3. Liga und der der Regionalligen. Das will man vor allem recht zügig realisieren. Nach Informationen des MDR will man bereits für die Saison 2018/19 eine Umsetzung der neuen Regeln vollziehen. Darunter fällt vor allem die Streichung der ungeliebten Qualifikationsspiele!

Der MDR hatte dazu den Verbandspräsident Hermann Winkler befragt, der bestätigte: „Ich unterstütze diese Initiative und werde wie meine Kollegen in den anderen Landes- und Regionalverbänden nun in den nächsten Wochen intensiv mit den Vereinen über die möglichen Modelle diskutieren […] Die Meinung der Vereine ist mir sehr wichtig, um dann bei einer Abstimmung auch die Interessen der Betreffenden zu vertreten. […] Auch ich hatte für eine Reform plädiert, weil es ein Unding ist, dass seit Jahren Qualifikationsspiele am Ende einer langen Saison über den Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Ich bin ganz klar dafür: Der Erste muss aufsteigen.“

Diese Reform könnte dann sehr fruchtbar für die betreffenden Vereine werden, sorgt sie doch nicht nur für mehr Attraktivität, sondern auch für mehr Spannung. So sieht eine Modellvariante vor, dass alle Erstplatzierten der fünf Regionalligen aufsteigen und dementsprechend die Letzten der fünf Drittligavereine absteigen. Das würde dann aber bedeuten, dass es vier Spieltage mehr gibt und das Budget für die dritte Liga  auf mehrere Teams aufgeteilt werden müsste.

Außerdem steht ein Modell zur Option, das anscheinend viele Befürworter hat. So soll auf fünf Jahre im Voraus festgelegt werden, welche drei der fünf Erstplatzierten der Regionalliga direkt aufsteigen. Die anderen beiden Sieger der Regionalliga müssten dann einen vierten Aufstiegsplatz untereinander ausfechten. Ergo: insgesamt vier Aufsteiger in die dritte Liga. Egal, was da nun kommen wird, wir sind sehr gespannt und würden es selbst begrüßen, wenn die Qualifikationsspiele endlich ein Ende fänden. Wir bleiben für euch an diesem Thema dran.

Quelle: mdr.de