Die Liste derer, die Frauenfußball als Mädchensport belächeln, ist lang, schrumpft aber stetig. Allgemein hat man zunehmend den Eindruck, die Damen kämpfen auf dem Rasen um einiges härter als so mancher Multimillionär, der im wahrsten Wortsinne eine ruhige Kugel schiebt – oder mit einer wirklich erbärmlichen Schwalbe nach einem kleineren Rempler zu Boden geht. Oder gleich ganz ohne Rempler. Geht auch.

Bei den Damen hingegen spuckt man Blut nach einem harten Foul und spielt einfach weiter. Tough. Aber auch hier gibt es Vertreterinnen, die das vielleicht etwas zu wörtlich nehmen. Spielerinnen, die sportliche Härte und Unfairness verwechseln. Wie etwa Elisabeth Lambert, die bei New Mexico spielt. Wir wollen der Dame nicht an einem schlechten Tag über den Weg laufen, wenn sie schon auf dem Rasen so abgeht. Nierenhaken, Schwinger, Tritte auf am Boden liegende Kontrahentinnen und Genickbruch-Zopfzieher inklusive Bodyslam sind bei ihr scheinbar an der Tagesordnung.

Wir fragen uns: Was macht die im Alltag, im Straßenverkehr zum Beispiel, wenn ihr einer querkommt?