Jetzt ist es raus, immer weiter, immer größer, immer …?! Der Weltverband FIFA hat beschlossen, dass ab der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ganze 48 Mannschaften an den Start gehen. Somit wird das Turnier mit 16 weiteren Nationalmannschaften aufgebläht. Dabei waren dem einen oder anderen die aktuell 32 Teams schon zu viel. Die Initiative, weiter aufzustocken, geht hier von FIFA-Präsidenten Gianni Infantino aus. Beschlossen wurde dies auf einer Sitzung in Zürich, und zwar einstimmig.

Und es geht noch weiter, denn ab der WM 2026 soll es 16 Gruppen geben, in denen sich aus drei Mannschaften jeweils die besten zwei für eine erste K.O.-Runde qualifizieren. Damit soll sichergestellt werden, dass die Zahl der Spiele, die jeder WM-Teilnehmer zu bestreiten hat, weiterhin bei sieben Partien bleibt. Durch die Aufblähung der Weltmeisterschaft wird es dann allerdings insgesamt satte 80 WM-Spiele geben. Eine Menge Holz also, bis der Weltmeister gekürt ist. Auch wird man dabei jede Menge Spiele sehen, die, sagen wir es mal blumig, nicht so „attraktiv“ sind. 

Im Raum steht noch die wirre Idee von FIFA-Präsident Infantino, dass es keine Unentschieden mehr geben soll. Ergo, jedes Spiel auch in der Vorrunde bei Gleichstand per Elfmeterschießen entschieden wird. Das mag man sich als Fan gar nicht vorstellen. Die Verteilung der Startplätze pro Konföderation ist indes auch noch nicht entschieden. Ob das alles so gute Aussichten sind? Wir warten ab, was da noch kommen mag.

Quelle: Spiegel