Es drohen sieben Jahre Knast: Sexverbot für Unverheiratete bei der WM in Katar – Die von vielen Seiten bereits im Vorfeld scharf kritisierte Weltmeisterschaft 2022 in Katar wird diesmal von den Fans wohl mehr Disziplin abverlangen, als von den Spielern. Zwar wird über das Alkoholverbot noch diskutiert, allerdings gilt in dem muslimischen Land auch ein Verbot für Sex außerhalb der Ehe.

Außerehelicher Geschlechtsverkehr wird in Katar mit bis zu sieben Jahren Haft bestraft.

„Sex sollte nicht auf dem Plan stehen, es sei denn, Sie kommen als Ehemann und Ehefrau nach Katar“, zitiert der „Daily Star“ eine Quelle aus britischen Polizei-Kreisen.

Weiter heißt es: „Bei diesem Turnier wird es definitiv keine One-Night-Stands geben. Bei der diesjährigen WM gibt es im Grunde zum ersten Mal überhaupt ein Sexverbot. Die Fans müssen vorbereitet sein.“

„Es wird überhaupt keine Partys geben. Jeder muss einen kühlen Kopf bewahren, wenn er nicht riskieren will, im Gefängnis zu landen.“

Die Quelle habe insgesamt das Gefühl, „dass dies ein sehr schlechtes Turnier für die Fans sein könnte“.

Die Behörden in Katar haben bereits zu verstehen gegeben, keinen Unterschied zwischen Einheimischen und Touristen machen zu wollen. Dementsprechend müssen sich nicht nur ledige Fans auf Enthaltsamkeit einstellen, auch Homosexualität sollte auf keinen Fall zur Schau gestellt werden.

Denn auch diese ist in Katar wiederrechtlich und könnte ebenfalls eine Haftstrafe von bis zu sieben Jahren nach sich ziehen.

Sollte man zudem versuchen, Drogen ins Land zu schmuggeln, drohen sogar bis zu 20 Jahre und ein Bußgeld von bis zu 75.000 Euro. Wiederholungstäter können lebenslang ins Gefängnis wandern oder sogar hingerichtet werden.

Na, wenn da nicht Stimmung aufkommt …

Quellen: focus.de , dailystar.co.uk