Der FC Metalist Kharkiv wird für die Saison 2013/14 für alle UEFA-Wettbewerbe disqualifiziert. Das entschied heute die Einspruchskammer der UEFA im Disziplinarverfahren gegen den ukrainischen Fußballverein. Dies bedeutet im speziellen Fall für die Qualifikationsspiele der Champions League, dass durch den Manipulationsskandal die Partie zwischen dem FC Schalke 04 und eben FC Metalist Kharkiv gesprengt wurde. Noch ist jedoch offen, wie es in den Play-offs für Schalke weitergeht.

Im Laufe des Tages soll ein Dringlichkeitskomitee der UEFA die endgültigen Konsequenzen des Wettbewerbs besprechen. Nun gibt es mehrere Möglichkeiten, wie es für die Königsblauen weitergehen könnte. Entweder der Traditionsklub aus Gelsenkirchen bekommt ein Freilos und zieht direkt in die Gruppenphase der Champions League ein.

Alternativ könnten auch bereits ausgeschiedene Teams wie der PAOK Thessaloniki eine neue Chance bekommen und müssten als Ersatz gegen den S04 antreten. Metalist selbst hat auch noch die Möglichkeit, gegen die Ausschlussentscheidung einen Einspruch beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) einzulegen. Das wiederum würde bedeuten, dass die beiden Spiele am 21. und 27. August zwischen Schalke und Kharkiv stattfinden würden. Schließlich mahlen die Mühlen der Justiz meist sehr langsam.

Die Schalker wollen sich aktuell noch nicht zum Sachverhalt äußern, bis die UEFA eine finale Entscheidung bekannt gegeben hat. Wir sind gespannt, wie es für den Bundesligisten aus dem Ruhrgebiet ausgehen wird. Freilos? Oder muss der Rasen doch in zwei Spielen beackert werden?

UPDATE:
Die UEFA hat am Mittwochnachmittag endgültig entschieden und bekannt gegeben, dass durch den Ausschluss des ukrainischen Vize-Meisters Metalist Kharkiv, der griechische Vizemeister PAOK Saloniki die Play-offs zur Champions League gegen den FC Schalke 04 spielen wird. Damit treffen die Knappen auch auf ihren früheren Trainer Huub Stevens. Die Spiele sollen wie geplant am 21. und 27. August ausgetragen werden

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