Was macht ihr denn so Sonntagsmittags oder am Montagabend? Braten vertilgen beziehungsweise früh zu Bett gehen, weil ihr am Dienstag noch früher zur Maloche müsst? Geht es nach dem Willen der Deutschen Fußball Liga, dürft ihr in der Bundesliga-Saison 2017/18 eure Prioritäten vielleicht neu setzen.

Denn dann sollen Spiele der Erstligisten auch sonntags um 13.30 Uhr sowie am Montagabend um 20.15 Uhr stattfinden. Ein entsprechendes Konzept liegt dem Bundeskartellamt vor, dies bestätigte die DFL auf Anfrage.

Kernspieltag soll jedoch weiterhin der Samstag bleiben, die Hälfte der Austragungen (158 von 306 Matches) wird weiterhin am Samstagnachmittag um 15.30 angesetzt. Insgesamt sollen zehn Spiele jeder Saison auf die neuen Austragungstermine ausgelagert werden – fünf entfallen auf jeden der beiden neuen Termine.

Warum das Ganze?
Der DFL geht es vornehmlich um die „[...] Entlastung der international vertretenen Bundesligaklubs“, die nur zwei Tage vor dem gängigen Spielsamstag, am Donnerstag, schon in der Europa League auf den Rasen müssen. Mit der Rückreise bei Auswärtsspielen und dem zeitlichen Stress sicher kein unwichtiger Faktor, was die Leistung auf dem Rasen angeht.  

Ansonsten ändert sich wenig: Das Topspiel am Samstagabend wird beibehalten, doch statt einer flexiblen Anzahl an Partien sollen diese zukünftig auf 29 Begegnungen festgelegt werden. Dafür dürfen die Vereine nun bis zu achtmal pro Saison am Samstagabend ran.