In der Bundesliga läuft es rund. Gut zwei Drittel aller Vereine aus der ersten und zweiten Liga haben mit der abgelaufenen Saison gut verdient, wie aus der alljährlichen Fußball-Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY) hervorgeht. Das Ergebnis stellt eine Verbesserung dar, schrieben im Vorjahr doch erst 39 Prozent der Clubs schwarze Zahlen. Tatsächlich konnten diesmal 28 Prozent sogar von „hohen Gewinnen“ berichten. Genauso viele Erstligisten hatten allerdings mit Verlusten zu kämpfen, in der zweiten Liga waren es hingegen 35 Prozent.

Doch allgemein ist die Branche sehr optimistisch, der Aufwärtstrend bleibt bestehen. Als Grund werden vor allem Fernsehverträge angegeben. Irgendwo muss der Umsatz von 2,59 Milliarden Euro, den die beiden obersten Ligen laut der Deutschen Fußball-Liga generieren, ja herkommen und auch hingehen. Immerhin können sich sechs Erstligisten über einen Umsatz von über 100 Millionen Euro freuen. Nur zwei der weiteren zwölf Vereine liegen unter 50 Millionen.

Mit der kommenden Saison sollen die Einnahmen mit einem Wachstum von 3,3 Prozent schneller steigen als die Ausgaben, die sich nur um 3,0 Prozent erhöhen werden. Befeuert wird diese positive Vorabbilanz unter anderem durch den WM-Erfolg, allerdings darf auch nicht unter den Tisch gekehrt werden, dass die TV-Sender und Internet-Dienstleister für die neue Saison satte 57 Millionen Euro mehr hinblättern müssen als noch 2013/2014. Und an wem die gestiegenen Kosten letztlich hängenbleiben, ist ja klar.

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Quelle: OnVista