Nach dem nicht gegebenen Tor am vergangenen Wochenende beim Pokal-Endspiel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München stellt der FCB einen Antrag auf Einführung der Torlinientechnik. Und wenn es nach dem Rekordmeister geht, zum frühestmöglichen Zeitpunkt.

Das Besondere an der Sache ist sicherlich, dass der Klub aus München im Pokalfinale die bevorteilte Mannschaft war, als Schiedsrichter Florian Meyer den BVB-Treffer des Dortmunders Mats Hummels fälschlicherweise nicht anerkannte. Diese krasse Fehlentscheidung zog nach dem DFB-Pokalfinale weite Kreise und entfachte hitzige Diskussionen unter Fans sowie Kritikern.

Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge: „[Man muss] den Fußball und vor allem die Schiedsrichter künftig besser schützen. Es ist unerträglich, in welchem Maße die Unparteiischen, die nicht auf Wiederholung, Zeitlupen und sogar mathematische Berechnungen zurückgreifen können, öffentlich an den Pranger gestellt werden. Dies kann und sollte künftig verhindert werden. Wie der medialen Berichterstattung zu entnehmen war, wurde die Einführung der Torlinientechnologie bei der Mitgliederversammlung am 24. März 2014 vorwiegend von den Mitgliedern der 2. Bundesliga aus Kostengründen abgelehnt. Aus diesem Grunde ist unser Antrag ausschließlich für die Klubs der 1. Liga.“

Laut der Deutschen Fußball Liga (DFL) wird der Antrag des FC Bayern bei der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung Anfang Dezember 2014 behandelt.