Die 51. Bundesliga-Saison befindet sich nun in der Winterpause. Der perfekte Zeitpunkt, um auf die ersten 17 Spieltage zurückzublicken. Wie in der Saison zuvor sind die Bayern einmal mehr dominierend. Ihr erster Verfolger sind aktuell die Leverkusener, noch vor dem BVB, die vor allem aufgrund von herben Verletzungen etwas an Boden verloren haben.

Auch die zu beginn der Saison hochgelobten Schalker sind nie wirklich auf Kurs gekommen in der ersten Saisonhälfte. Doch trotz dortiger Trainerdiskussionen mussten anderswo die Trainer ihren Hut nehmen. Genauer gesagt traf es Bruno Labbadia beim VfB, Thorsten Fink beim HSV sowie Michael Wiesinger beim 1. FC Nürnberg. Erfreulicherweise gab es Tore satt, aber auch unzählige Fehlentscheidungen. Man könnte stundenlang über die Hinrunde erzählen. Doch wir kürzen es ab und sagen euch, wer unsere Verlierer sind.

Verlierer der Hinrunde

TSG 1899 Hoffenheim
Die Hoffenheimer sind Spitzenklasse, wäre da nicht ihre Abwehr. Im Sturm gehören sie zu den besten drei Teams der Liga, was man von der Defensivleistung nicht behaupten kann. In puncto Gegentore rangieren sie zusammen mit dem HSV auf dem letzten Platz. Es sind die Fifty-Fifty-Hoffenheimer, die sich regelmäßig selbst ins Knie schießen und sich immer wieder um ihren verdienten Lohn bringen.

Werder Bremen
Was für eine herbe Enttäuschung, diese Truppe von der Weser. Da hilft bis dato auch kein Robin Dutt. Die Bremer kommen einfach nicht in Schwung und sinken in immer tiefere Gefilde. Das Negativhighlight war sicherlich die 0:7-Heimniederlage gegen den FC Bayern am 15. Spieltag. Dutt wird viel Arbeit in der Winterpause haben, dieses Team wieder in die Spur zu bringen. Noch kein Abstiegskandidat, aber das kann sich in der Liga schnell ändern.

Eintracht Frankfurt
Die Hessen gehören gar nicht einmal wegen ihrer Spielweise zu den Verlierern der Hinrunde. Es ist eher diese 5-Minuten-Seuche – da sie in den letzten Minuten so viele Punkte verspielt haben. Würde man nach der 85. Minute abpfeifen, stünden die Frankfurter im oberen Drittel der Tabelle. Hinzu kommt ihre abnorme Verletzungsmisere, die den Hessen fast die kompletten Stammspieler genommen hatte. Trotz allem sind sie in Europa hui und in der Liga einfach nur vom Pech verfolgt.

1. FC Nürnberg
Der Club steckt in einer tiefen Krise, aus der vorerst auch nicht der niederländische Trainer Gertjan Verbeek führen konnte, der Michael Wiesinger abgelöst hatte. Sie sind das einzige Team in der Liga, das noch nicht einen einzigen Sieg verbuchen konnte, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass Nürnberg einen aktuellen Stammplatz im Tabellenkeller gebucht hat. Doch das Team hat Potenzial und einen guten Trainer, um sich in der Rückrunde zu befreien.