Heute Morgen gab es einen Schock für den Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen. Denn nach dem Urteilsspruch des Landgerichtes Köln im TelDaFax-Verfahren muss der Klub über 18 Millionen Euro an Sponsorengeldern zurückzahlen! Und wieso? Nun, nach der Insolvenz des Billigstromanbieters TelDaFax hatte der Insolvenzverwalter den Erstligisten auf die gezahlten Sponsorengelder verklagt. Denn Leverkusens Manager wussten bereits zum damaligen Zeitpunkt, dass das Unternehmen in einer finanziellen Schieflage stand. Dennoch bestanden sie auf die Zahlungen der Gelder.

Insgesamt geht es um 16 Millionen Euro aus den Jahren 2009 bis 2011. Inklusive der Zinsen soll sich die Summe auf insgesamt 18.5 Millionen belaufen, berichtete das Handelsblatt. Bayer-04-Geschäftsführer Michael Schade nach dem Urteil:

„Wir sind enttäuscht und überrascht, dass die Vielzahl unserer Argumente und Tatsachen nicht berücksichtigt worden sind. Uns liegen derzeit noch keine weiteren Details vor. Wir werden nun die Urteilsbegründung abwarten und dann prüfen, ob wir gegen diese Urteile in der nächsten Instanz Berufung einlegen werden.“

Das ist natürlich ein echter Hammer für den Bundesligisten. Wobei schon bezweifelt werden darf, dass es den Werksklub arg beuteln wird und er bald am Hungertuch nagen muss. Schließlich zählt Bayer nicht gerade zu den finanzschwächsten Klubs der Liga.

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