Wir nennen uns MANN.TV und das nicht von ungefähr. Gemessen an den Jobs, die einige unserer Leser laut eigenen Aussagen haben, ist das ein passender Name, denn einige eurer Tätigkeiten sind im Höchstmaß und in der Urbedeutung dieses Wortes „männlich“. Uns lesen Männer, die Truckmonster bewegen, Extrem-Taucher, die Leichen bergen oder in Klärgruben schweißen und auch Kampfsportler. Verdammt, sogar ein MMA-Kämpfer hat mal bei uns gearbeitet und selbst Praktikant Karl ist ein Kerl, irgendwie!

Wir haben Respekt vor euren Jobs, egal, was ihr macht. Doch manche Tätigkeiten stechen einfach hervor, andere bleiben relativ im Verborgenen, unverdienterweise. Etwa der Job des Türstehers. Ein Beruf, der Durchsetzungsvermögen erfordert, Nerven wie Drahtseile und endlose Geduld. Man nehme nur den Herrn aus diesem Video.

Mit einer Schelle ausgeknockt

Der versieht seinen Dienst vor einem Pub in Dublin. Als zwei Schnapsleichen nach einer nächtlichen Zechtour tags darauf an der Tür dieses Vorzeige-Doormans landen und Einlass verlangen, ist er anfangs sichtlich um Deeskalation bemüht – selbst als er von einem der Prolls eine Schelle kassiert. Doch wie das oft so ist: IQ im einstelligen Bereich, schlechte Manieren und zu viel Alkohol sowie zu wenig Schlaf sind ein übler Mix. Der zweite Bursche schlägt auch nach dem Doorman – und der schaltet um:

Von einem geduldigen, höflichen Deeskalierer mutiert er zum Nahkampf-As. Mit nur einem saftigen Treffer befördert er seinen Gegner ins Reich der Träume. Prolet Nr.1 bleibt nur noch, höchst unsportlich und asozial zu spucken und den Schwanz einzuziehen. Tja, dieser Türsteher beherrscht sein Handwerk eben – in mehrfacher Hinsicht. Das dürfte der Grund sein, warum seine Chefin sich in der Presse vor ihn gestellt hat: „Er macht nur seinen Job!“, gab sie gegenüber der britischen Sun an.

Quelle: thesun.co.uk