Party-Wissen, das niemand braucht: Im September 1864 explodierte in Stockholm ein Laborschuppen, in dem 125 Kilogramm Nitroglyzerin gelagert waren. Besagtes Gebäude gehörte niemand Geringerem als Alfred Nobel, dem Erfinder des Dynamits. Mit dem Schuppen flogen auch Nobels jüngster Bruder, der Ingenieur Hertzman, die Dienstmagd Maria, der Laufbursche Herman und der Tischler Johan Peter Nyman in die Luft. Von ihnen übriggeblieben waren „formlose Massen von Fleisch und Knochen“, schrieb seinerzeit ein vom Anblick der Zerstörung entsetzter Reporter.

Tragisch, doch seine Erfindung machte Nobel letzten Endes zu einem der reichsten Männer seiner Zeit. Und auch wenn wir uns heutzutage weit ausgefuchsterer Techniken bedienen, bleibt das Grundprinzip von Dynamit gleich: Etwas zu sprengen, macht Sachen schnell kaputt!

Und weil es so flott geht, greift man auch gerne auf Sprengstoff zurück, wenn es darum geht, alte Wohnhäuser, Fabriken oder Schornsteine, die keiner mehr braucht, dem Erdboden gleichen zu machen. Praktisch ist das allemal, aber auch eine äußerst knifflige und gefährliche Angelegenheit, bei der eigentlich auf gar keinen Fall etwas schief gehen darf. Aber wie das nun mal so ist mit Sätzen, die das Wörtchen „eigentlich“ beinhalten …