Wie ist das eigentlich, wenn man Musiker einer satanischen Band ist und trotzdem Kinder hat? Was macht so ein harter Metal-Typ, wenn die Tochter sich langweilt? Die Antwort gibt dieser Video-Klassiker: Er baut eine Kirche aus Eisstäbchen mit der Kleinen – und sie darf das Ganze verbrennen. Politisch korrekt? Wohl kaum. Aber eine kreative Idee.

Satanische Texte, martialische Kriegsbemalung, brennende Stabkirchen und jede Menge Kunst- oder Schweineblut auf der Bühne: Norwegischer Black Metal ist eine der härtesten und extremsten Varianten harter und extremer Musik. So lautete zumindest das Credo in den 90ern, als jeder über die Satans-Musiker sprach – seitdem hat sich die Welt weitergedreht, Menschen sind entgegen aller Annahmen toleranter – oder abgestumpfter. Die Leute zu schocken – keine einfache Aufgabe im Zeitalter von Terrorismus und Serien, in denen das Blut in Hektolitern spritzt.

Die einstigen bösen Jungs von den Bühnen von damals sind heute zwischen 40 und 50 und selbst Familienväter. Doch wie ist das eigentlich, wenn man das Kind eines Mannes ist, der früher mit Panda-Gesicht, umgedrehtem Kommunionskreuz um den Hals und Nagel-Armbändern über die Stage geturnt ist? Und was macht so ein Black-Metal-Daddy, wenn der Sprössling sich langweilt? Dieses Video aus der Reihe „Hessian Hobbies“ gibt die Antwort. Ein absoluter Netz-Klassiker, den der eine oder andere vielleicht noch nicht kennt – eine Bildungslücke, die wir hiermit schließen …