Wenn ein Kerl „Mac King“ heißt, lässt sich dieser Name an Coolness kaum noch steigern – es sei denn, man würde es irgendwie noch schaffen, „Laser“ und „Power“, die beiden männlichsten Wörter der Welt, einzubauen. Doch auch ohne diese hat es Mac King einfach drauf. Bei dem Namen ist man entweder Geheimagent oder Magier – und King ist das Zweite. Ein Meister der Illusionen, der dabei überdies mit einem flotten Mundwerk auftrumpfen kann.

Doch statt uns mit dem hundertsten abgenudelten Karten-, Karnickel-im-Zylinder- oder Entfesselungstrick zu langweilen, haucht der Mann mit der großen Klappe und dem hässlichen Jackett einem anderen Klassiker aus der Trickkiste des Zauberkundigen neues Leben ein: Er kennt Seiltricks, bei denen einem die Augen übergehen.

So wie die Nummer, die Mac King uns in diesem Video vorführt. Alles, was der Mann – auf den ersten Blick – dabei hat, sind ein dünnes Seil und eine Schere. Doch wie oft er auch ganze Teile von dem Seil abschneidet, sie verknotet oder sonst wie verändert – das verdammte Seil ist binnen Sekunden wieder ganz. Unser üblicher Spruch „Man(n) muss es gesehen haben, um es zu glauben!“ zieht da auch nicht – denn egal, wie gut wir auch hinschauen: Wir kommen nicht drauf, wie Mac King das macht. Ihr vielleicht?