Ein Kerl hängt sich im Weihnachtsmannkostüm an eine Flugmaschine und fliegt durch die Lüfte. Casey Neistat heißt der Herr, der sich schon öfter auf Ski oder dem Snowboard vor der Kamera von einer mehrrotorigen Flugmaschine über winterliches Weiß ziehen ließ. Doch dieses Mal hat sich der irre Finne selbst übertroffen – mit einer selbstgebauten Drohne, die genug Power hat, einen Menschen nicht nur zu ziehen, sondern die ihm für kurze Zeit auch Flügel verleihen kann. Ein wunderschön inszeniertes Wintermärchen, das ihr nicht verpassen solltet.

Bei all der Kritik an ihrem militärischen Einsatz und den Sicherheitsbedenken von Datenschützern und Menschen, die Wert auf ihre Privatsphäre legen: Eigentlich sind die Dinger ja schon toll und teilweise auch echt nützlich. Man(n) kann sie zu Star-Wars-Jägern ummodeln oder packende Rennen damit fliegen. Oder man macht es eben wie Casey Neistat und baut eine Rotormaschine, die die nötige Kraft und Ausdauer mitbringt, einen erwachsenen Extremsportler durch die Luft zu befördern.

Wie das aussieht, könnt ihr euch im Bewegtbildmaterial zu Gemüte führen. Neistats Octocopter verfügt über ganze 16 Rotoren und vollbringt das Wunder, seinen Passagier für mehr als zehn Sekunden in ebenso vielen Metern Höhe über die finnische Schneelandschaft zu erheben. Für das nötige Spektakel sorgen eine entsprechende Beleuchtung der Flugmaschine mit vielfarbigen LEDs sowie eine pinkfarbene Rauchpatrone an den Füßen des sympathischen Finnen. Ob so etwas irgendwann in Serie geht?