Das Leben ist eine gefährliche Sache – mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine des irgendwann tödlich. Manchmal, weil man krank oder alt wird. Manchmal, weil einem ein anderer nicht gönnt, weiterzuleben. Wohl dem, der im Falle eines Angriffs weiß, wie man sich schützt. Selbstverteidigung ist wichtig, insbesondere, wenn man einem bewaffneten Gegner gegenübersteht. Findet auch der Mann aus diesem Video.

Deshalb versucht er, seinem Schützling als weiser Kampfsport-Mentor beizubringen, wie man im Ernstfall vorzugehen hat. Ihr wisst schon, wenn einem jemand gegenübersteht, der eine Klingenwaffe, etwa ein Messer, trägt. Eine Standard-Vorgehensweise, die sich durch nahezu alle Kampfsportarten und Kampfkünste zieht, die der Selbstverteidigung dienen: Von Aikido über Krav Maga bis hin zu Zi Ran Men. Fast alle bereiten sie einen auf solch einen Fall vor.

No, No, No, No, No – so musst du zuschlagen…

Das, was uns der etwas rundliche Herr in diesem Video als Selbstverteidigung verkaufen will, ist aber eher mager, statt Maga: Er versucht, wie so viele Kampfsport-Trainer, einen Straßenkampf zu simulieren, bei dem der Schützling natürlich auf eine ganz bestimmte Art mit dem Messer angreifen muss, damit man sich auch wehren und die richtigen Griffe aus dem Muskelgedächtnis abrufen und anwenden kann.

Nun ist es aber so, dass im Ernstfall niemand genau so angreift, dass man darauf so leicht antworten kann wie im Training – und der Schüler des großen Meisters hat darauf auch keinen Bock. Er sticht also so zu, wie es ein echter Gegner auch täte: im richtigen Moment, die Schwäche seines „Meisters“ genau ausnutzend. Mit Brotmesser und Pfannenwender. Das Ergebnis: eines der wohl lustigsten Selbstverteidigungsvideos aller Zeiten. Wir haben Pipi in den Augen!