Ein mit Sprengstoff gefüllter Kühlschrank, ein Gewehr sowie ein Mann, der unterschätzt, wie weit so eine Kühlschranktür fliegen kann – das sind die Zutaten, aus denen virale Videoträume sind. Schaut es euch selbst an, aber duckt euch schon mal!

Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt … Wobei, in diesem Video greift dieses viel bemühte Zitat nicht, denn der Kühlschrank, dem es hier an den Kragen gehen soll, wirkt nicht, als wäre er sich irgendeiner Schuld bewusst. Wir sind uns sogar ziemlich sicher, dass er bis dato keiner Menschenseele etwas getan hat und einfach nur als Objekt für die Machenschaften eines Amateurfilmers mit morbider Experimentierfreude herhalten muss.

Doch einfach nur auf so einen Kühlknecht zu ballern, das langt heute nicht mehr für den doch ach so begehrten Internet-Fame. Nein Sir, es muss schon etwas Spektakuläreres her. Gedacht, getan: Der Typ aus diesem Video füllt die obsolete Kältekiste mit Tannerit. Was nach irgendeiner harmlosen Chemikalie aus dem nächsten Baumarkt klingt, ist in Wirklichkeit ein Sprengstoff aus zwei Pulverkomponenten, der unter großem Druck, etwa Hammerschlägen oder Gewehrschüssen sehr drastisch hochgeht – er wird quasi per Fernschuss gezündet.

Jetzt rechnen wir einfach mal alle Zutaten zusammen: Ein Mann mit einem Gewehr, ein mit besagtem Tannerit bis zum Bersten gefüllter Kühlschrank und eine Videokamera, was gibt das? Genau, beinahe eine Vollkatastrophe, die der Experimentator nur knapp überlebt: Zwar befindet er sich in ausreichender Entfernung – aber der misshandelte Kühlkörper rächt sich, indem er seine Tür mit Schmackes in Richtung Kamera abfeuert …