Ohne ein Team fähiger Türsteher bräche in angesagten Bars regelmäßig das Chaos aus und in Deutschlands Szenevierteln ginge es am Wochenende zu wie in einem Saloon. Das allein ist schon Grund genug, den Herrschaften ein gewisses Maß an Respekt entgegenzubringen, wenn der üblicherweise recht hünenhafte Körperbau dafür noch nicht reicht. Leider genießt der Berufsstand mitunter einen sehr viel schlechteren Ruf, als er verdient hat, und leidet unter dem Klischee, bloß plumpen Schlägertypen eine Spielwiese für ihr Ego zu bieten.

Dabei sind viele Türsteher sehr viel klüger als deren Gäste, und das mit fortschreitender Uhrzeit und Alkoholkonsum sogar im steigenden Maße. Und ernsthaft prügeln möchte man sich als Türsteher auch nicht. Da ist es schon sehr viel besser, einen Konflikt auf die ruhige Art zu lösen, und wie so etwas gehen kann, zeigt uns Michael Kuhr, eine Zierde seines Berufes.