650 Kilo Trockeneis. Mehr als eine halbe Tonne. Damit kann man eine Menge Blödsinn veranstalten, zum Beispiel auf einer Vielzahl von Halloween-Partys für qualmende Cocktails und zusätzlich für Gruselflair sorgen. Kann man. Man kann das Zeug auch nehmen und in einen kleinen Pool werfen, damit es gehörig blubbert und dampft. Kann man auch. Man kann auch hinterher reinspringen, wenn es denn soweit ist – und man über die nötige niedrige Anzahl funktionsfähiger Hirnzellen verfügt. Man sehe dieses Video.

So ein Hinterhof-Pool ist schon eine feine Sache, egal, ob es die echte Luxusvariante von Swimmingpool mit Fliesen, Pumpen und allem Pipapo ist – oder eben nur die aufstellbare Folienwanne, quasi das Plantschbecken für Erwachsene. Kühle Erfrischung ist in jedem Fall garantiert, ein Muss an heißen Sommertagen (oder dem, was wir heutzutage als solche bezeichnen). Der YouTuber Dave Dobrik hat so einen richtigen Pool hinter dem Haus, wie viele Leute aus den wärmeren Teilen der USA.

Doch einfach nur mit Freunden vor der Kamera darin herumzuplantschen bringt weder den im Internetzeitalter so begehrten kurzen Ruhm noch die noch mehr ersehnte Kohle durch Klicks. „Was also tun?“, sprach Zeus (oder besser: Dave). Die Spitzenidee des Hipster-Milchgesichts und seiner Leuchten von Kumpels, um hier für Abhilfe zu sorgen? 650 Kilo Trockeneis am Beckenrand deponieren, das Zeug synchron mit Besen ins Wasser zu kehren … und dann in die eiskalte Qualmsuppe zu springen. Immer wenn man denkt, man hätte im Netz schon alles gesehen …