Zwei junge Frauen auf einem See, irgendwo in Sevilla, Spanien: Ihr kleiner Trip mit dem Ruderboot wird von einem anderen Touristen gefilmt. Warum? Weil die beiden Damen sich beim Rudern dermaßen inkompetent anstellen, dass es hochunterhaltsam ist. Ein knapp siebenminütiges Zeugnis des absoluten Versagens, neudeutsch als „Fail!“ bezeichnet, das wir euch auf keinen Fall vorenthalten durften.

Tagebuch von Catherine, Tag 51: Noch immer sitzen Sandra und ich auf dem See fest. Die Vorräte gehen zuneige. Anfangs waren wir zu dritt, aber der Wasserverlust durch Durchfall und der Skorbut haben ihren Preis gefordert: Wir mussten Natalie entsorgen, nachdem wir unseren Hunger an ihren Überresten gestillt hatten. Ich bin nicht stolz darauf, aber ich muss tun, was ich tun muss, um in dieser Hölle eisiger Fluten zu überleben.

Tagebuch von Catherine, Tag 52: Noch immer versuchen wir, das Boot zu wenden. Noch immer ruiniert Sandra jeden meiner Versuche, auch nur ansatzweise in Richtung Land zu steuern. Wenn wir wenigstens schwimmen könnten. Vielleicht rudere ich alleine besser? Sandras Kopf… ob er einem satten Hieb mit dem Ruder standhalten könnte? Ich bezweifle es. Viele meiner Probleme würden sich lösen. Kann ich alleine rudern? Kann die Lage noch aussichtsloser werden? Sie kann: Da ist der Kerl mit der Kamera schon wieder. Er lacht über uns. Lacht über unser Leid. Wir werden schwächer. Ich muss etwas tun. Das Ruder. Sandras Kopf. Morgen wage ich den letzten Versuch, aus dieser Hölle zu entkommen ...