Die älteren Semester unter uns erinnern sich sicher noch gut an die Zeit zurück, als es daran ging, den Führerschein zu machen. Zum ersten Mal Auto zu fahren, das war der wirkliche Schritt zum echten Erwachsenwerden. Damals stimmte fast jeder alles darauf ab, den Lappen mit Achtzehn in der Hand zu halten. Fahrschule war angesagt. Manchmal vielleicht auch ein bisschen Fahren mit den Eltern. Davon kann der Herr aus diesem Video ein Liedchen singen.

Er gehört ganz offenkundig nicht zu einem älteren Semester, sondern dürfte jetzt gerade um die sechzehn, siebzehn Jahres oder etwas in diesem Rahmen jung sein. Und sagen wir es mal so: Wenn er diesen erbarmungslosen Nerventest hier besteht, dem er sich im Video unterzieht, wird der junge Mann mühelos in der Rushhour mit einem Kreisverkehr in London, Rom, Neu-Delhi oder Mumbai fertigwerden.

Denn als Fahrlehrer braucht man vor allem eines: eine Engelsgeduld. Starke Nerven sind gefragt, während man neben halb fertiggebackenen Heranwachsenden sitzt, die irgendetwas zwischen einer und drei Tonnen Blech durch die Gegend bewegen. Doch in diesem Video sind die Fahrlehrer eben die eigenen Eltern – und die bringen alles mit, nur keine Gelassenheit…