Immer wenn jemand vom „Kind im Manne“ redet, soll das ein Seitenhieb bzw. Vermerk auf den bei vielen erwachsenen Männern immer noch sehr ausgeprägten Spieltrieb bzw. unsere Begeisterungsfähigkeit für interessante Spiele darstellen. Wenngleich wir gerne eine flammende Rede halten würden, wie falsch solche Kritiker doch oft mit derartigen Kommentaren liegen, beweist das nun folgende bewegte Bildmaterial: Es ist nicht ganz von der Hand zu weisen, dass bei so Manchem das Kind im Manne vielleicht doch einen Tacken zu stark ausgeprägt ist. Russisches Roulette mal anders – auf einem gefrorenen Gewässer…

Wir gehen irgendwie stark davon aus, dass man für dieses ebenso simple wie mit Sicherheit nicht ganz ungefährliche Spiel eine ordentliche Ladung Wodka getankt haben sollte – Schaden kann es zumindest nicht, sondern dürfte sogar noch vor der Kälte schützen, die unweigerlich für einen der Teilnehmer erfolgen muss. Im flachen Wasser gespielt und mit gesunden Mitspielern dürfte das hier wenigstens ein Stück weit ungefährlicher ausgehen als das „echte“ Russische Roulette.

Die Regeln sind, wie es sich für ein solches Spiel gehört, denkbar einfach gehalten – damit sie auch Naturen ohne Selbsterhaltungstrieb nicht allzu sehr überfordern: Zwei oder mehr Teilnehmer stellen sich auf eine vereiste Wasserfläche. Jeder von ihnen ist wahlweise mit einem Spalthammer, Brechstange/Kuhfuß, Vorschlaghammer, Feueraxt oder anderen zweihändigen Werkzeugen zum Zerhacken oder Hämmern ausgestattet – und dann kann der Spaß auch schon losgehen: Abwechselnd schlägt man zwischen den Füßen auf das Eis, in der Hoffnung, sein Gegenüber zu den Fischen zu schicken…