Das folgende Video offenbart in seinen rund 20 Minuten Laufzeit recht viele erwähnenswerte Facetten. Bevor wir jedoch beginnen, die einzelnen Schichten dieser hypothetischen Zwiebel abzuschälen, um uns der tiefschürfenden Grundaussage dieses Meisterwerkes der zeitgenössischen Philosophie zumindest anzunähern, muss zum besseren Verständnis vorab etwas geklärt werden: 1.000-jährige Eier sind nicht 1.000 Jahre alt. Und selbst das regt doch bereits zum Nachdenken an, nicht wahr?

„1.000-jährige Eier“, das ist zugegebenermaßen ein etwas irreführender Produktname, für Enteneier, die „lediglich“ drei Monate alt sind. Weniger ekelig wird es dadurch aber nicht. Wobei es sich dabei natürlich um eine rein subjektive Aussage handelt. Denn in der chinesischen Küche gelten fermentierte Eier immerhin als Delikatesse.

Für die beiden sympathischen Geisteswissenschaftler in unserem Clip ist diese spezielle Form des Genusses jedoch eine gänzlich neue Erfahrung, an die es sich zunächst einmal heranzutasten gilt. Und die Entdeckung einer Made als Symbol der Vergänglichkeit, ist jetzt auch nicht unbedingt eine Abkürzung auf dem Weg zur Erleuchtung.

Dem Motto „Never give up“ verpflichtet, versetzten sich Trey und Justin (Spitzname Dumb Dumb) nach einer kontemplativen Analyse der Situation aber schließlich in eine Art transzendenten Zustand der Selbstkasteiung, der es ihnen erlaubt, ihre Geschmacksnerven auf eine neue Astralebene zu katapultieren. Lange dauert es nicht, bis diese fast schon rituell zu nennende Erfahrung etwas tief im Inneren der beiden Männer berührt, es zum Schwingen bringt und eine Resonanz nach Außen erzeugt.

Wahrlich ein erhabener Moment, dem etwas Heiliges anhaftet. Danke, Trey und Dumb Dumb, dass wir euch als Zeugen auf dieser spirituellen Pilgerreise begleiten durften.