Eine Weihnachtsbeleuchtung, so beeindruckend, dass Autos nur noch im Schritttempo vorbeifahren und die Nachbarn neidisch rüberlinsen. Nur, um am nächsten Tag eine noch krassere Variante aufzustellen und dem Rivalen den Leuchtmittel-Krieg zu erklären. Das gehört im englischsprachigen Raum zum guten Ton. Apropos Töne: Die Nummer hier definiert das Ganze neu: Mit einer kompletten Lichtanlage am Haus, die im Takt zur Musik wie ein erstklassiger grafischer Equalizer abgeht – und zu AC/DCs Alltime-Klassiker ‘Thunderstruck’ einfach alles wegrockt wie die Sau.

Wir wissen noch nicht, was uns an der Anlage am meisten beeindruckt: Ist es die Dachbeleuchtung, die im Takt der Drums auflodert? Oder doch eher der singende Weihnachtsbaum im Fenster, der mit an die Vocals gekoppeltem Mund und ausdrucksvollen Augen die Lyrics als „Lichtgestalt“ eines Brian Johnson mitsingt? Vielleicht ist es ja eher dieser heulende, kreative Wahnsinn, der den Erbauer dieses Meisterwerks von einer Weihnachtsbeleuchtung dazu anstiftete, eine verdammte Pyro-Anlage in seinen verfxxxten Kamin zu montieren!?

Wie heißt es in den Lyrics zum Song noch mal? „I was shakin' at the knees – Could I come again please?” Uns zittern nach so einer geilen Darbietung auch die Knie – wir wollen ebenfalls noch mal, also drücken wir direkt auf den Repeat-Button. Denn alles an dieser Geschichte ist so dermaßen genial, dass wir aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Und das werdet ihr auch nicht, versprochen! In diesem Sinne: Rock on!