Chris Pratt zählt mittlerweile zu den gefragtesten und bestbezahlten Schauspielern Hollywoods. Ein beachtlicher Aufstieg, vor allem wenn man Christopher Michael, so sein echter Name, noch in der Rolle des sympathischen Trottels Andy Dwyer aus der Comedy-Serie „Parks and Recreation“ vor Augen hat. Aus dem einstigen Schmerbauch ist mittlerweile ein durchtrainiertes Muskelpaket geworden, aus dem Nebendarsteller-Blödel ein ernstzunehmender Schauspieler, der sich in diversen Großproduktionen einen Namen gemacht hat.

Neben seiner Paraderolle als Peter „Starlord“ Quill in den „Guardians of the Galaxy“ – und den beiden letzten Avengers-Filmen, spielte Pratt unter anderem 2016 an der Seite von Jennifer Lawrence die Hauptrolle in dem Science-Fiction-Streifen „Passengers“. Als Gast in der US-amerikanischen Late-Night-Talkshow „Conan“ berichtete er von seiner Promotour für den Film in Europa und plauderte mit Moderator Conan O’Brien über seine Zeit in Deutschland.

Dabei erfahren wir, dass Herr Pratt doch tatsächlich unsere Sprache spricht. Und wie demonstriert man am besten, dass man eine Fremdsprache beherrscht? Natürlich indem man einen schmutzigen Witz erzählt. „Ihr werdet ihn nicht verstehen“, warnt der Schauspieler das amerikanische Publikum, bevor er in überraschend klarem Deutsch beginnt zu erzählen. Da Pratt im Laufe der Geschichte jedoch immer mehr in den amerikanischen Slang zurückfällt, hier der Witz nochmal zum Nachlesen:

Dieter und sein Opa Peter sitzen am Berg. Und Opa Peter sagt: „Dieter, siehst du alle diese Häuser? Ich habe alle diese Häuser mit meinen Händen gebaut. Aber heiße ich jetzt Peter der Hausbauer? Nein. Und siehst du die Kirche? Ich habe die Kirche mit meinen bloßen Händen gebaut. Heiße ich jetzt Peter der Kirchenbauer? Nein! Und die Mauer? Ich habe die große Mauer mit meinen Händen gebaut, heiße ich jetzt Peter der Mauerbauer? Nein! Aber du fickst eine Sau…“

Der darauf folgende Applaus ist freilich eher der amüsanten Darbietung geschuldet als der eigentlichen Pointe, die Chris den Zuschauern anschließend aber auch nochmal auf Englisch zugänglich macht.