Im Jahr 1964 fanden sowohl die 11. Olympischen Winterspiele als auch die 18. Olympischen Sommerspiele statt, in den USA endete die Rassentrennung zwischen den Menschen und aus Cassius Clay wurde Muhammed Ali. Sagt jedenfalls diese Seite. Eine Zeit also, die von unserer modernen Smartphone-Gesellschaft so weit entfernt erscheint, dass sie regelrecht fremdartig wirkt. Ein unterhaltsames Video zeigt: Eigentlich war alles genau wie heute – zumindest im Straßenverkehr.

Wenn ein Schwarzweiß-Beitrag aus dem deutschen Fernsehen direkt am Anfang einen Klopper wie „Jeder, der ein Fahrzeug steuert, hat stets das Vorfahrtsrecht. Je größer das Auto, desto größer das Vorfahrtsrecht.“ raushaut, weiß man: Dieses wunderbare historische Fundstück ist nicht ganz ernst gemeint und sollte mit einem Augenzwinkern angeschaut werden. Neun solcher alles andere als ernst gemeinter „Regeln“ werden in dem Video unter die Leute gebracht.

Jede davon macht dem heutigen Betrachter vor allem eines klar – geändert hat sich eigentlich gar nichts, was einen heute im Straßenverkehr auf die Palme bringt, war 1964 genauso ätzend. Gut, die wussten seinerzeit nicht, dass sie um E-Bikes und diese lästigen kleinen Elektroroller zum Leihen noch mal drumherum gekommen sind. Doch sonst passen alle Regeln und zeigen eindrucksvoll: Die Menschheit wird sich wohl niemals ändern. Zumindest nicht im Straßenverkehr.

Denn „Road Rage“ gab es seinerzeit genauso, überholt wurde sogar um einiges tollkühner und Fußgänger? Die hatten keinerlei Rechte, die damaligen Knautschzonen hielten einiges aus …